Beratung und Fortbildung

Zur Situation von Kindern, Jugendlichen und Eltern in suchtbelasteten Familien sprechen wir unterschiedliche Zielgruppen an:

  • Hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte im Suchthilfebereich, in der Kinder- und Jugendhilfe, im Gesundheitsbereich, in Selbsthilfegruppen
  • Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern, Tageseltern und Angehörige

Beratung und Fortbildung für haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, in Kindergärten, Schulen, etc., umfassen u.a. folgende Themen:

  • Familie und Suchtentwicklung
  • Situation von Kindern und Jugendlichen in suchtbelasteten Familien
  • Didaktik und Methodik von Suchtprävention
  • Hilfsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Eltern

Beratung und Qualifizierungskurse für Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern, Tageseltern und Angehörige
umfassen u.a. folgende Themen:

Aus Jahresbericht 2015: Qualifizierungskurse für Eltern und Fortbildungen für Kolleg_innen Regelmäßig führen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Huckleberry und Pippilotta e.V. Qualifizierungskurse für Tageseltern und Fortbildungen für Erzieher_innen durch.

Unser Konzept für diese Veranstaltungen umfasst folgende Themen:

  • Vorstellung und Klärung der Erwartungen
  • Definition von pathologischen Suchtmittelkonsums und Abhängigkeit
  • Funktionen von Sucht (-mitteln)
  • Auswirkungen elterlichen Suchtmittelkonsums
  • Genetische Auswirkungen von Suchtmitteln
  • Prozess der Sucht (nach S. Wegscheider)/Suchtdynamik
  • Sucht als Familienkrankheit /Familiendynamik in suchtbelasteten Familien
  • Zentrale Familienregeln nach C. Black
  • Rollen der Kinder in suchtbelasteten Familien (nach S. Wegscheider)
  • Wie betroffene Kinder Signale senden
  • Morsezeichen aus dem Nichts / Belastungs-Trutzburg
  • Wie spreche ich einen Verdacht an?
  • Gesprächsführung / Gesprächsregeln / § 8a Kindeswohlgefährdung
  • An wen kann man sich bei Bedarf wenden?
  • Vorstellung der Arbeit von Huckleberry und Pippilotta e.V mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien
  • Klärung noch offener Fragen und Verabschiedung Der Austausch über eigene Erfahrungen mit suchtbelasteten Familien in der Betreuungsarbeit mit Kindern benötigt immer Raum in den Kursen. Eine besondere Dynamik entsteht, wenn selbst betroffene Teilnehmende sich öffnen und von ihren eigenen Erfahrungen sprechen. In einem der letzten Kurse kamen sieben von acht Teilnehmenden aus einer suchtbelasteten Familie oder lebten in einer. Da die Zeitrahmen der unterschiedlichen Veranstaltungen variieren, müssen wir dieses Konzept jeweils an die Rahmenbedingungen anpassen und wir berücksichtigen Erwartungen der Teilnehmenden.